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China verfolgt im Kampf gegen Ebola keine militärischen Ambitionen
2014/11/28

Chinas Verteidigungsministerium hat den Vorwurf zurückgewiesen, die chinesische Armee wolle mit ihrem Engagement gegen die Ebola-Epidemie ihre Stärke zur Schau stellen und ihren Einfluss in Afrika ausbauen.

Ministeriumssprecher Geng Yansheng sagte am Donnerstag, der Vorwurf widerspiegele eine falsche Denkweise wider und entbehre jeglicher Grundlage. Zugleich betonte Geng, Chinas Militär werde seine Unterstützung für westafrikanische Länder beim Kampf gegen Ebola weiter verstärken.

Seit dem Ausbruch der Ebola-Epidemie in Westafrika hatte China die Seuchenländer in vier Runden mit dringend benötigten Finanz-, Lebensmittel- und medizinischen Hilfen im Gesamtwert von rund 750 Millionen Yuan RMB unterstützt. Zudem wurden mehr als 300 medizinische Mitarbeiter und Experten für öffentliche Gesundheit in die Seuchengebiete entsandt.

Geng Yansheng fügte hinzu, inzwischen sei das zweite chinesische Mediziner-Team in Sierra Leone eingetroffen. Das dortige medizinische Beobachtungszentrum solle planmäßig zum Behandlungszentrum ausgebaut werden. Dazu würden die dortigen Fachkräfte und medizinische Anlagen kontinuierlich verstärkt. Zudem habe am Dienstag ein von der chinesischen Armee gebautes Behandlungszentrum für Ebola-Patienten in Liberia seinen Betrieb aufgenommen. Darüber hinaus erfülle die chinesische Armee die Aufgabe, humanitäre Hilfsgüter zu sammeln und in die westafrikanischen Seuchenländer zu transportieren. Auch künftig werde Chinas Militär Hilfe für die betroffenen Länder Hilfe leisten, so Geng Yansheng:

„Eine Epidemie hält sich nicht an Grenzen. Eine möglichst baldige Eindämmung der Ebola-Epidemie und eine Vermeidung der Seuchenausbreitung betreffen die Gesundheit und das Leben der Völker in Westafrika und in der ganzen Welt. Die chinesische Armee wird den westafrikanischen Ländern bei der Ebola-Bekämpfung auch weiterhin im Rahmen ihrer Möglichkeiten Hilfe zur Verfügung stellen."

Zuvor hatten ausländische Medien berichtet, in der Walfisch-Bucht in Namibia befinde sich eine von 18 chinesischen Marinebasen im Ausland. Dazu bekräftigte Geng Yansheng, dass dieser Bericht völlig unbegründet sei.

„Entsprechende Äußerungen stammen offenbar aus einem inoffiziellen Internet-Artikel vor 2 Jahren. Zudem wurde offenbar übertrieben und verdreht zitiert. So ist auch dieser Bericht völlig unbegründet. China hat bislang keine Militärbasis im Ausland gebaut."

 
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