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Am 30. März sprach SE Botschafter Li Xiaosi an der Diplomatischen Akademie Wien über „Die chinesische Außenpolitik und die chinesisch-österreichischen Beziehungen"
2017/04/05

Nach mehr als 30 Jahren Reform- und Öffnungspolitik ist China nun weltweit die zweitgrößte Volkswirtschaft und auf Platz 1 im Warenhandel und in der Devisenreserve. Die Grundlage für diesen Erfolg liegt vor allem in der friedlichen Entwicklung, im Streben nach Stabilität und Harmonie und in der Steigerung des Lebensstandards der Bevölkerung. Auch außenpolitisch setzt China auf Frieden und Kooperation. Westliche Prognosen über einen wirtschaftlichen und politischen Zusammenbruch sowie die Warnung vor einer Hegemonialmacht China, die andere Länder politisch, wirtschaftlich und militärisch bedrohe, sind falsch und widersprechen der Staatsdoktrin Chinas, die tief in der Tradition, Kultur, den Erfahrungen und Grundbedürfnissen verwurzelt ist. Sowohl der Blick in die Geschichte als auch die Realität lehren, dass Wohlstand und Entwicklung nur in Frieden und Stabilität möglich sind.

Als konstruktive Kraft für den Frieden und als aktiver Förderer der globalen Entwicklung hat China nicht nur gezeigt, dass in den vergangenen 30 Jahren im Land selbst die Armut nachhaltig bekämpft werden konnte. Von 1950 bis 2016 hat China den Entwicklungsländern rund 58 Milliarden USD internationale Hilfsgelder gewährt und über 5000 Hilfsprojekte realisiert, wobei durch gezielte Ausbildung besonderes Augenmerk auf Hilfe zur Selbsthilfe gelegt wurde.

Seit Beginn der internationalen Finanzkrise macht das chinesische Wirtschaftswachstum jährlich über 30% des Weltwirtschaftswachstums aus. Für 120 Länder ist China derzeit der größte Handelspartner. Asian Infrastructure Investment Bank ergänzt Weltbank, und neue Initiativen wie das Seidenstraßen-Projekt fördern nicht nur Wirtschaft und Beschäftigung im eigenen Land, sondern auch in den Anrainerstaaten. Zudem ist China der drittgrößte Beitragszahler der UNO und leistet die zweithöchsten finanziellen Beiträge zur Friedensmissionen. Zudem fördert es durch den Beitritt zum Pariser Klimaschutz-Abkommen 2015 nachhaltige Entwicklungen und die Umsetzung von Umweltschutz. Zur Beilegung von regionalen und internationalen Konflikten forciert China Dialog statt Konfrontation, Partnerschaft statt Bündnis und vor allem Verständigung und Vertrauen.

Österreich ist eine wirtschaftlich und technisch hochentwickelte und ökologisch vorbildliche Kulturnation, die in China hohes Ansehen genießt. Dies manifestiert sich nicht zuletzt in verhältnismäßig intensiven Wirtschaftsbeziehungen oder in den Tourismuszahlen. Seit vielen Jahren gibt es Ausbildungs- und Austauschprogramme zwischen beiden Ländern, die die Beziehungen nachhaltig vertiefen. Diese sind für die Herausforderungen, aber auch für die Chancen der Zukunft wahrzunehmen, um die Beziehungen zwischen beiden Ländern in Respekt und zum beiderseitigen Nutzen weiter zu fördern.

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